Chronik
Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Tieringen, heute als Abteilungswehr des Stadtteiles Tieringen in die städtische Gesamtwehr Meßstetten integriert, geht bis in das Jahr 1846 zurück.
Beredtes Zeugnis von einer damals schon aktiven Wehrarbeit, legt heute noch die in mühsamer Kleinarbeit durch einige Feuerwehrmänner vollständig renovierte fahrbare Handpumpenspritze ab, die als Glanzstück jedem Feuerwehrmuseum dienen könnte und aus dem Jahre 1868 stammt.
In den nun folgenden Jahrzehnten entwickelte sich diese Wehr unter Einbeziehung aller Neuerungen der immer weiter fortschreitenden Technik, auch auf dem Gebiet des Feuerlöschwesens und nicht zuletzt durch das stete Verständnis und die tatkräftige Unterstützung vor allem in materieller Hinsicht, sowohl durch die Gemeindeverwaltung, wie auch durch die Tieringer Bürgerschaft zu einer stets voll einsatzbereiten, schlagkräftigen Mannschaft.
Abgerundet wird dieses Bild durch den im Sommer 1972 abgehaltenen Kreisfeuerwehrtag.
Höhepunkte dieser Entwicklung waren die Indienststellung eines Löschfahrzeuges „TSF“ in der Mitte der sechziger Jahre, der Bau einer Doppelgarage im Zusammenhang mit dem Rathausneubau im Jahre 1979 und die Beschaffung eines neuen, größeren Löschfahrzeuges LF 8, das von 1980 bis 2011 über 30 Jahre seinen Dienst versah, sowie die Ersetzung der Doppelgaragen zu einem vollwertigen Feuerwehrhaus in den Jahren 1997-1999, welches durch die Feuerwehrmänner mit 5.646 Stunden Eigenleistung größtenteils selbst erbaut wurde. Gekrönt werden diese Höhepunkte durch die Indienststellung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 10/6 im Jahre 2011.
Das Bemühen um Verbesserung der vorhandenen Ausrüstung, parallel zur technischen Entwicklung, dient allein dem Zweck der Sicherung, nicht nur der erheblich gewachsenen Wohngebiete und der Feriendörfer, sondern vor allem auch der sprunghaften Ausdehnung aller örtlichen Industrieanlagen und dem vermehrten Aufkommen von Großeinsätzen – so wurde die Abteilungswehr Tieringen zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Gemeindelebens.